Neuraltherapie
Die Neuraltherapie geht davon aus, dass chronische Beschwerden durch fernliegende Störfelder verursacht
und in Gang gehalten werden. Dabei kann jede Stelle und jedes Organ im Organismus, das pathologisch
verändert ist oder war, zum Störfeld werden. Häufige Störfelder finden sich im Zahn-Kiefer-Bereich, an den
Mandeln oder in Narbengebieten. Durch lokale oder segmentale Injektion eines Lokalanästhetikums,
gegebenenfalls unter Zusatz homöopathischer Wirkstoffe können Herd- und Schmerzgeschehen behandelt
werden.
Indikationen:
- Schmerzen orthopädischer u. rheumatischer Genese
- Neuralgien
- Allergien
- Kopfschmerzen
- Durchblutungsstörungen
Akupunktur
Die Akupunktur gehört zu den Behandlungsformen der traditionellen chinesischen Medizin. Sie ist eine
Reflex-Therapie. Definierte Areale und Punkte auf den Meridianen (Energieleitbahnen), die energetisch
Organbezug haben, werden durch das Setzen von Akupunkturnadeln positiv beeinflusst. Nerven, Muskeln,
Hormon-, Gefäß- und Immunsystem werden durch die Akupunkturanwendung reguliert. Angewendet werden Körper-,
Ohr- und Schädelakupunktur.
Indikationen:
- Schmerzzustände
- Lähmungen
- allergische Erkrankungen
- vegetative Störungen
- Augenerkrankungen
- Alterssichtigkeit
- Macula-Degeneration
- Retinitis pigmentosa
- Glaukom (Grüner Star)
- Erblindung durch Gehirnschädigung
- Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren
Raucherentwöhnung
Durch die Kombination von Neuraltherapie und Ohrakupunktur werden mittels einmaliger Infiltration in bestimmte
Ohrakupunkturpunkte Reflexzonen des Körpers stimuliert, die es dem Raucher ermöglichen, sein Suchtverlangen zu
minimieren, bestenfalls zu überwinden. Ergänzende homöopathische Komplexmittel unterstützen ihn dabei, dem Rauchen
zu entsagen.
Homöopathie
In der Homöopathie wird eine Krankheit mit einem solchen Arzneimittel behandelt, das am gesunden Menschen
ähnliche Erscheinungen/Symptome hervorruft, wie diese; d.h. Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt.
Grundlage der homöopathischen Arzneimittel sind Pflanzen, Mineralien und andere Stoffe, die als
Ursubstanz zur Verdünnung, der sogenannten Potenzierung, aufbereitet sind. Ein Arzneimittel kann nur dann
homöopathisch wirken, wenn es individuell nach homöopathischen Prinzipien verschrieben und angewendet
wurde. Die Anwendung findet sich bei allen Erkrankungen, die der Selbstregulation des Organismus
zugänglich sind. Die Homöopathie heilt sanft und ohne die möglichen Nebenwirkungen und Risiken chemischen
Arzneimittel.
Besonders geeignet ist dieses Therapieverfahren für Kinder und Kleinstkinder, da es nicht invasiv und schmerzfrei ist.
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