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Heilpraktiker D. Berendes
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Graebestraße 6a
33790 Halle/Westf
Tel.: 05201-857901
Fax: 05201-857902
e-mail: info@heilpraktiker-berendes.de
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Wenn die Beine abends schmerzen...
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Müde, schwere, geschwollene Beine am Abend sind ein typisches Warnsignal für ein beginnendes oder bereits bestehendes
Venenleiden. Das gilt auch, wenn noch keine Krampfadern zu sehen sind – entweder weil die tiefen Beinvenen betroffen
sind, die Krampfadern in den Muskeln sitzen oder weil die Krankheit sich noch nicht so weit entwickelt hat. Bereits
jede zweite Frau über 40 und jeder vierte Mann über 40 ist betroffen. Aber auch bei jüngeren Patienten machen sich
zunehmend Anzeichen von Venenproblemen bemerkbar. So sind Besenreißer und Bindegewebsschwäche bereits Vorboten
späterer Venenerkrankungen. Zunehmend sitzende oder stehende Tätigkeit, gerade in unserer heutigen
Zivilisationsgesellschaft erschweren die Venentätigkeit. Die durch Bewegung aktivierte Muskelpumpe im Bereich der
Füße, Waden und Oberschenkel, deren Aufgabe der Rücktransport des venösen Blutes zum Herzen ist, funktioniert nur
noch ungenügend. Die Folge: erhöhter Venendruck erweitert die Venenwände, lässt die Venenklappen erschlaffen, stört
somit den normalen Blutfluß. Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus, es entsteht ein Ödem. Diese eiweißreiche Flüssigkeit
verursacht chronifizierende Entzündungsprozesse mit Folge einer Beinvenenentzündung und bedingt durch die veränderte
Fließgeschwindigkeit des Blutes entwickelt sich eine Thrombose. Neben mangelnder Bewegung gelten anlagebedingte
Bindegewebsschwäche, Übergewicht, Rauchen und die Verhütung mit der Pille zu den Hauptrisikofaktoren für
Venenerkrankungen.
Eine reine Verödung kleinerer oder das Strippen, d.h. das teilweise Entfernen größerer Venen mag zwar vorübergehend
Erleichterung herbeiführen, ist aber nicht ganz ungefährlich. Eine dauerhafte Beschwerdefreiheit kann nicht
garantiert werden.
Die Naturheilkunde bietet wirksame, effektive und schonende Alternativen zu einem operativen Eingriff. Die Anwendung
von Blutegeln in der Therapie von Venenerkrankungen hat einen langen geschichtlichen Hintergrund. Auch wenn dieses
Verfahren für manche Patienten zunächst eine emotionale Herausforderung darstellt, so bleiben meist überzeugte
Anhänger zurück. Positive Erfahrungen aus eigener Praxis zeigen eine gute und schnelle Wirkung. Der Einsatz von
Blutegeln führt zu einer raschen Entstauung der Gefäße, die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert, die
Neigung zu Thrombosen wird vermindert, Entzündungen und lymphatisch bedingte Ödeme im Bereich der Beinvenen behoben.
Ergänzt wird die Therapie mit diesen „sanften Helfern“ durch den gezielten Einsatz homöopathischer und pflanzlicher
Wirkstoffe, wie beispielsweise Rosskastanie, Rutin oder Arnika. Ziel ist es ergänzend die Gefäßwände zu stabilisieren
und Entzündungen sowie Ödemen vorzubeugen. Als Betroffene haben Sie ebenfalls reichlich Möglichkeiten, für ein
gesundes Venensystem zu sorgen. Spezielle Fuß- und Beingymnastik, richtige Ernährung, genügende Trinkmenge,
geeignete Kleidung beugen typische Beschwerden vor. Als grundsätzliche und vorrangige Empfehlung gilt: „Lieber
laufen und liegen statt stehen und sitzen!“ Kalte Wassergüsse nach Kneipp morgens und abends kräftigen die Venen.
Alkohol und Nikotin schaden den Gefäßen, die Pille als Verhütungsmittel ist für Frauen mit Neigung zur
Beinvenenschwäche nicht geeignet. Krampfadern, Lymphstau oder Beinvenenentzündungen sollten ernst genommen werden.
Sanfte naturheilkundliche, jedoch überaus effektive therapeutische Maßnahmen stoppen, bzw. beheben ernsthafte
Folgeerscheinungen.
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Layout © J. Ludwig, Februar 2004
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