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Heilpraktiker D. Berendes
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Neurodermitis – was nun?
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Immer mehr Patienten, vor allem Kinder kommen mit einer Neurodermitis zur Behandlung und immer schwerer
sind sie betroffen. Schon Säuglinge sind oft von Kopf bis Fuß von dem roten Ausschlag befallen und leiden
Tag und Nacht unter dem peinigenden Juckreiz, die Haut ist an den Beugeseiten der Gelenke aufgerissen,
gerötet oder schuppig. Zusätzliche Infektionserreger (Bakterien, Pilze) können in die offenen Wunden
eintreten. Dies muß kein Schicksal oder Dauerzustand bleiben. Es gibt im Gegenteil eine ganze Reihe von
Möglichkeiten mit der Aussicht auf Besserung und sogar völliger Abheilung des Ekzems. Jedoch ist dem Leser
bereits an dieser Stelle eindringlich zu sagen, die Neurodermitis ist nur die Erscheinungsform von Ursachen,
die an ganz anderer Stelle im menschlichen Organismus zu suchen und zu finden sind. Weiterhin bedarf es
viel Geduld und Zeit seitens des Patienten das Ziel der dauerhaften Abheilung der Neurodermitis zu
erreichen.
Der Neurodermitis liegt eine Überforderung und Überreaktion des Abwehrsystems, also eine Allergie zugrunde.
Die Ursachen hierfür können vielfacher Natur sein. So zum einen bedarf es einer meist anlagebedingten
Überempfindlichkeit des Immunsystems, einer Ekzembereitschaft der Haut und schließlich das Allergen selbst,
d.h. der Fremdstoff, auf den das Immunsystem überschießend reagiert. Häufige Infekte, falsche Ernährung mit
hohem Anteil an Weißmehl, Zucker, Mineralstoffmangel, häufige Antibiotikaeinnahmen, Alkohol, Umweltgifte
sowie psychosozialer Streß begünstigen u.a. das Auftreten einer Neurodermitis.
Grundsätzlich ist eine Unverträglichkeit bei jedem Nahrungsmittel möglich, wenn es häufig in großen Mengen
gegessen wird. Kuhmilch ist jedoch meistens Übeltäter Nr. 1 bei den Nahrungsmittel-Allergien. Sie ist von
Natur aus zur Aufzucht von Kälbern gedacht, nicht als Nahrungsmittel für Menschen. Es fehlt uns, jedenfalls
noch im ersten Lebensjahr ein spezieller Verdauungsfaktor im Magen, um sie für unseren Organismus genießbar
zu machen. Viele Menschen haben außerdem einen Mangel an dem Ferment Lactase, ihr Körper kann deshalb
keinen Milchzucker aufschließen. Bei den meisten besteht jedoch eine Allergie auf den Baustein des
Milcheiweißes, das Kasein oder das Lactalbumin, häufig sogar auf beide. Bereits in den ersten Lebensmonaten
ist der Säugling gequält von Blähungen, chronischer Verstopfung oder Durchfall, hervorgerufen durch sehr
frühe Zufütterung von Nahrung auf Kuhmilchbasis. Selbst über die Muttermilch kann der Säugling eine
Überempfindlichkeit entwickeln, wenn die Mutter Milchprodukte zu sich nimmt. Im späteren Alter beginnt sich
die Kuhmilchunverträglichkeit an anderer Stelle zu manifestieren, als Schnupfen, spastische Bronchitis oder
u.a. öftere Anginen. Neben Kuhmilch treten noch zwei andere sog. Basisallergene auf, die zu Allergien
führen können, es sind Weizen und Zucker. Auch hier liegt eine Unverträglichkeit seitens der frühen
Kindheit zugrunde.
Fast jeder von uns hat ein angeschlagenes Verdauungssystem: Patienten mit Neurodermitis bilden da keine
Ausnahme, besteht zwischen Haut als Ausscheidungsorgan und Darm doch ein enger Zusammenhang. Störungen des
Verdauungssystems führen zu Gärung oder Fäulnis und damit zur Gasentwicklung. Die Darmwand zeigt chronische
Reiz- oder Entzündungszustände. Es werden zu wenig Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen und nicht zuletzt
lässt die geschädigte Darmwand vermehrt Nahrungsmittel-Allergene nach innen durch. Das Immunsystem macht
dagegen mobil, greift sie als Feinde an und die Folge sind allergische Krankheitssymptome. Stimmt das
normale Säuren-Basen-Gleichgewicht des Verdauungstraktes nicht mehr, so finden krankheitserregende
Bakterien und vor allem schädliche Hefepilze (Candida albicans) einen Lebensraum. Die Pilze fressen ihrem
Wirt die Mineralien und Vitamine weg und schwächen somit seine Gesundheit. Auch geben sie gefährliche
Giftstoffe ab, die durch die Darmwand in den Körper gelangen. Die Haut als Ausleitungsorgan ist massiv
überfordern.
Eine dauerhafte Ausheilung ist möglich, wenn es gelingt, den chronisch-allergischen Mechanismus zu
durchbrechen, die zentrale Allergie zu löschen die körpereigene Abwehr zu stützen und die Ausleitorgane des
Körpers in ihrer Tätigkeit anzuregen und zu aktivieren. Mit Hilfe der Bioresonanz werden die, die
Neurodermitis auslösenden Allergene und Schadstoffe diagnostiziert und in mehreren Schritten therapiert
und ausgeleitet. Nach Diagnose des Darmpilzes Candida albicans ist es vorrangig diesen sowohl medikamentös
als auch durch Bioresonanz-Therapie zu bekämpfen. Es ist von großer therapeutischer Bedeutung, die
physiologische Darmflora wiederherzustellen und ggf., bedingt durch verminderte Resorption, vermehrt
Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Enzyme zu ergänzen. Besonders, verursacht durch den quälenden
Juckreiz, der seelische Spannungen hervorruft und an den Nerven zehrt, sollte der Patient versuchen,
Überbelastungen abzubauen und darauf achten, dass Ruhe, Ordnung und Harmonie einen großen Stellenwert in
seinem Leben einnehmen. Ebenso gilt es, den Teufelskreis psychischer Belastungen zwischen Mutter und Kind
zu erkennen und abzubauen.
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Layout © J. Ludwig, Februar 2004
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