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Heilpraktiker D. Berendes

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Welchen Stellenwert hat die Naturheilkunde in der Kinderheilkunde?



Immer mehr Kinder werden krank, die Zerstörung der Umwelt scheint unaufhaltsam zu sein und wir leben in dem Gefühl einer drohenden Katastrophe. Trotzdem gibt es viele mutige Frauen, die voller Hoffnung Kinder zur Welt bringen und sie mit Liebe großziehen. Es gibt wunderbare Eltern und Großeltern, die sich mit dem „Üblichen“ nicht zufrieden geben und mit ihren Kindern neue, andere Wege auch im Gesundheitsbereich gehen. Welchen Teilbeitrag kann die Erfahrungsmedizin oder Naturheilkunde hierbei leisten?

Zunehmende Allergiebereitschaft, Neurodermitis, Heuschnupfen, allergisches Asthma, immer wiederkehrende, chronifizierende Infekte belasten zunehmend uns und unsere Kinder. Häufig werden leider bereits bei leichteren Erkrankungen noch vorbehaltslos Antibiotika oder Kortikoide eingesetzt, wo doch andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Gerade bei immer wiederkehrenden Infekten, die oft durch klassische Medikamente unterdrückt und nicht ausgeheilt wurden, gilt es die Frage zu stellen: Warum? Liegt eine Chronifizierung vor, bei der sich bereits eine Resistenz gegen Antibiotika gebildet hat? Welche möglicherweise vorhandenen Störfelder gibt es (Zähne, Mandeln, etc.)? Liegt eine Belastung sogenannter Erbgifte vor? Bestehen toxische Reaktionen auf Impfungen oder Schwermetallbelastungen, wie z.B.: eine Amalgam-Belastung (bereits bei Babies durch die Muttermilch oder über die Plazenta!) oder liegen Mineralstoff- und Spurenelementdefizite vor? All diese Faktoren können das kindliche Immunsystem und seine Entwicklung massiv beeinflussen. Die in der Naturheilkunde eingesetzte Bioresonanz-Diagnostik und Therapie bietet gute Chancen diese Fragen zu klären, die Belastungen und Störherde abzubauen und Toxine in dem Körper zu mobilisieren. Unterstützend steht die gesamte Bandbreite der homöopathischen und pflanzenheilkundlichen Wirkstoffe und Präparate zur Verfügung , um die Ausleitungs-organe anzuregen, das Immunsystem zu stärken und natürlich positiv regulierend auf das organische und seelische Gleichgewicht des Kindes einzuwirken. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Symptome verhaltensauffälliger Kinder, wie Hyperaktivität oder das sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) durch konsequente unterstützende naturheilkundliche Behandlung eindeutig gebessert werden können. Ein Punkt, auf den ich in diesem Artikel ganz besonders hinweisen möchte, ist der, dass Körperfehlstellungen in der Kindheit, sei es durch Unfälle oder auch Verlagerung von Wirbelkörpern, später während der Pubertät und im Erwachsenenalter nicht mehr ausgeglichen werden können. Durch gezielte und fachgerechte chiropraktische Behandlung lassen sich bis zum 14. Lebensjahr Skoliosen ausgleichen. Die Zukunft ihrer Tochter, Ihres Sohnes ruht auf der gesundheitlichen Fürsorge, die sie heute bekommen. Skoliosen, nervöse Störungen, Menstruationsprobleme im Erwachsenenalter können in den Entwicklungsjahren vorgebeugt werden. Bettnässen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Husten und Bronchitis sind mögliche Auswirkungen von Wirbelfehlstellungen, die dann auch gerade im Kindesalter chiropraktisch behandelt werden sollten. Bereits diese wenigen Ansätze zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, die den Eltern und Erziehenden die Erfahrungs- und Naturheilkunde bietet, um zum gesundheitlichen Wohle der Kinder und ihrer Entwicklung beizutragen.


Layout © J. Ludwig, Februar 2004