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Heilpraktiker D. Berendes
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Graebestraße 6a
33790 Halle/Westf
Tel.: 05201-857901
Fax: 05201-857902
e-mail: info@heilpraktiker-berendes.de
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Alarm an der Abwehrfront
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Unser Immunsystem arbeitet ein Leben lang ohne Pause. Tag und Nacht müssen Keime aller Art abgewehrt werden, mit
denen wir durch Atemluft, Nahrung oder andere Dinge in unserer Umgebung konfrontiert werden. Um diese enorme Aufgabe
zu bewältigen, hat der menschliche Organismus ein ausgeklügeltes System entwickelt, das das Eindringen und Ausbreiten
von Erregern im Körper bekämpft. Die wichtigsten Schutzbarrieren sind der Säureschutzmantel der Haut, bakterielle
Enzyme im Speichel, Tränenflüssigkeit und Magensaft, Flimmerhärchen und Schleim der Bronchien sowie ein saures
pH-Milieu in der Scheide. Trotzdem schaffen es Erreger dies unspezifische, angeborene Immunsystem zu durchbrechen.
Nun steht dem Körper das spezifische Immunsystem mit weißen Blutkörperchen und Antikörpern zur Verfügung, welches im
Laufe des Lebens erworben wird. Das menschliche Immunsystem ist kein einzelnes Organ, sondern ein System, indem
verschiedene Körpergewebe miteinander in Verbindung stehen. Die wichtigsten sind Thymusdrüse, Milz, Knochenmark,
Mandeln, Lymphknoten und das lymphatische Darmgewebe. Während des Alterungsprozesses arbeiten diese Organe nur noch
unpräzise. Demzufolge können Erreger und entartete Zellen schlechter bekämpft werden, so dass Infektionen schwerer
verlaufen und Tumorerkrankungen zunehmen. Das Immunsystem führt den täglichen Abwehrkampf nicht alleine. Es wird
durch das Hormon- und Nervensystem unterstützt. So dämpfen Sexual- und Stresshormone die Immunabwehr,
Wachstumshormone und Insulin kurbeln sie dagegen an. Menschen, die oft an banalen Infekten erkranken haben häufig
starken Stress (Trauer, Lärm, Ängste, geistige oder körperliche Überanstrengung). Vor allem chronischer Stress, der
nicht mehr kompensiert werden kann ermöglicht Krankheitserregern ein problemloses Eindringen. Wiederkehrende grippale
Infekte, Mandelentzündungen, Bronchitis, Allergien, Asthma, Autoimmunerkrankungen (M. Crohn, Psoriasis, Multipe
Sklerose, rheumatoide Arthritis) oder Tumoren sind die Folge.
Welche Möglichkeit bietet die Naturheilkunde zur Kräftigung des Immunsystems?
Natürlich gilt es vorrangig, sich der ungesunden Lebensgewohnheiten bewusst zu werden und diese in Folge zu ändern,
das heißt den Stress abzubauen oder zu erlernen, anders mit ihm umzugehen. Hierbei helfen Entspannungsverfahren wie
beispielsweise Tai Chi Chuan, Qi Gong oder Yoga. Lachen ist die beste Medizin. Therapeutisch haben sich hochdosierte
Vitamin C-Infusionen in Kombination mit verschiedenen Mineral- und Vitaminkomplexen als äußerst wirkungsvoll erwiesen,
um das geschwächte Immunsystem zu regenerieren sowie freie Radikale als Krebsbildner zu binden. Einer Übersäuerung
des gestressten Körpers ist entgegenzuwirken. Störfelder (Zahnherde, Narben) sollten beseitigt werden. Den Darm als
besonders wichtiges Organ des Immunsystems gilt es in vielen Fällen zu sanieren, da oft eine Fehlbesiedlung mit
belastenden Keimen aufgrund von häufigen Antibiotikagaben oder Streß das lymphatische Gewebe belastet. Je nach
Belastung helfen dem naturheilkundlichen Therapeuten viele pflanzliche und homöopathisch aufbereitete Mittel, den
geschwächten Körper zu regenerieren und die körpereigene Abwehr dauerhaft zu stärken.
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Layout © J. Ludwig, Februar 2004
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