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Heilpraktiker D. Berendes

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Probleme mit der Pumpe?



Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs zählen zusammen mit Krebs und Diabetes zu denjenigen chronischen Krankheiten, die ohne spezielle Rhythmik verlaufen. Der genaue Zeitpunkt, zu dem diese Krankheiten entstehen und sich ganz allmählich entwickeln, läßt sich nicht bestimmen. Häufig werden die betroffenen Menschen erst aufgrund einer Routineuntersuchung oder aus einem allarmierenden plötzlichen Ereignis heraus auf ihre Krankheit aufmerksam.

Das Herz nimmt in unserem Leben eine zentrale Rolle ein. Es reagiert nicht nur auf seelische Veränderungen äußerst sensibel, sondern es paßt sich auch körperlichen Anforderungen ausgezeichnet an. Um seine Arbeit ununterbrochen optimal zu erfüllen, muß die Herzmuskulatur ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Ein voll funktionierendes Gefäß– und Kreislaufsystem ist hierfür die Voraussetzung. Folgen von Störungen innerhalb dieses hochsensiblen Systems sind: Bluthochdruck, Arteriosklerose, Rhythmusstörungen, periphere Verschlußkrankheit, Koronarerkrankungen, Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Altersherz.

In der westlichen Wohlstandsgesellschaft unseren Jahrhunderts haben kardiovaskuläre Krankheiten so drastisch zugenommen, daß sie auf dem besten Wege sind, auf der Liste der Todesursachen auf „Nummer eins“ zu geraten. Die wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf Erkrankungen sind: Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes m.), Gicht. Dauerhafter Stress, Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholkonsum, unausgewogene, ungesunde Ernährung, Übergewicht sowie genetische Veranlagung wirken förderlich auf die Risikofaktoren. Besonders hoch ist das Krankheitsrisiko, wenn mehrere Faktoren gemeinsam vorhanden sind, da sich die Gefahr nicht addiert, sondern potenziert.

Übersäuerung des Organismus, mangelhafter Sauerstofftransport in den Gefäßen, Ablagerungen von Plaques an den Gefäßwänden und somit Minderdurchblutung vor allem der Herzmuskulatur, aber auch des peripheren Gewebes, unzureichende Gefäßwandelastizität und daraus resultierende bereits genannte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind die zwangsläufigen Folgen, denen es gilt, auch mit naturheilkundlichen Möglichkeiten entgegenzuwirken.

So verbessert die Ozon-Therapie die Fließeigenschaft des Blutes, erhöht den Blutsauerstoffgehalt und senkt erhöhte Cholesterinwerte. Vitamin C Hochdosisinfusionen reduzieren ebenfalls erhöhter Cholesterinwerte und führen zur Minderung von Arteriosklerose, Reduktion des Herzinfarkt-Risikos.

Weitere Maßnahmen bei Herz-Kreislauferkrankungen:
  1. Substitution von Vitamin B-Komplexen, besonders zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, zur Rekonvaleszenz und zur Abpufferung erhöhter Homozysteinwerte
  2. anti-arteriosklerotische, anti-oxidative L-Arginin Gaben
  3. Phytotherapie mit spezifischen Herzmuskel, Gefäßwand stabilisierenden oder Blutdruck senkenden Pflanzentherapeutika
  4. Chiropraktik zur Behebung von Wirbelfehlstellungen, als mögliche Ursache von funktionellen Herz-Rhythmusstörungen
  5. Blutegeltherapie zur Minderung von Stauungszuständen
  6. Homöopathische Einzel– oder Komplexmittel Therapie
  7. Streß vermeiden, Strategien im Umgang mit Stress entwickeln, Stressabbau
  8. ausreichend Bewegung, 1 bis 2 Mal pro Woche aktiv Herz-Kreislauf Training, Ausdauersport, Wandern, Walken, Radfahren, Schwimmen, etc.
  9. Nikotin– und Alkoholverzicht
  10. Gesunde, basenüberschüssige, vitaminreiche, salz- und cholesterinarme Vollwerternährung
  11. Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  12. aktive Ergänzung von hochdosierten Vitaminen (bes. B-Komplexe, C, E) und Mineralstoffen
  13. Entsäuerung des Körpers



Layout © J. Ludwig, Februar 2004