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Heilpraktiker D. Berendes
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e-mail: info@heilpraktiker-berendes.de
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Das Fibromyalgie-Syndrom – was nun?
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Das Fibromyalgie-Syndrom ist gekennzeichnet durch belastungsabhängige Schmerzen, die überwiegend in der
gelenknahen Muskulatur im Ansatzbereich der Bänder und Sehnen, in Wirbelsäulennähe einschließlich den
Muskelansätzen am Hinterkopf, im Bereich des Brustbeins und in der Region der unteren Rippenbögen empfunden
werden. Eine Vielzahl dieser schmerzhaften Stellen, reagieren auf Druck bzw. Berührung spontan besonders
empfindlich. Je nach Ausprägung korrespondieren entfernt liegende Stellen am ganzen Körper mit
schmerzhaften Reizen, u.a. als Folge von muskulären Anspannungen und Verhärtungen. Die Schmerzsymptomatik
wird durch eine Vielzahl von vegetativen Symptomen und/oder funktionellen Störungen begleitet. Einige
Grunderkrankungen, wie z.B.: Osteoporose, entzündliche Erkrankungen, Infektionskrankheiten, hormonelle
Störungen, Tumore oder Stoffwechselerkrankungen lassen eine sekundäre Fibromyalgie entstehen. Die
Schmerzorte sind zu Beginn lokal begrenzt und gehen meist mit physischen und psychischen Überlastungen
sowie durch Fehlhaltung bedingten muskulären Reaktionen einher.
Zu den physischen Überlastungen können u.a. monotone, sich immer wiederholende Arbeiten (z.B.: sitzende
Schreibtischtätigkeit) zählen. Psychosozialer Dauerstress (Arbeitsüberlastung, Ängste) wären der
psychischen Überbelastung zuzuordnen. Es ist davon auszugehen, daß diese andauernde Überbelastung
ursächlich für die Schmerzentstehung und -chronifizierung ist. Allgemein führen dauerhafte
Stressbelastungen zu einer Schwächung der Immunabwehr und einer erhöhten Infektanfälligkeit. Eine
schmerzbedingte muskuläre Schonung bewirkt eine schmächtige Muskulatur, die folglich weniger belastbar
ist. Konzentrations-, Wortfindungs– und Gedächtnisschwierigkeiten oder Stressunverträglichkeit, bedingt
durch eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, reduzieren die Lebensqualität erheblich
und fördern depressive Gedanken.
Die Beschwerden des Fibromyalgiesyndroms entwickeln sich über Jahre und basieren auf den
unterschiedlichsten Ursachen, so daß die Therapie vielseitig, individuell auf jeden einzelnen Patienten
zugeschnitten und der Therapiezeitraum sehr weitläufig anzulegen ist. Spontane Heilungsprozesse sollten
daher nicht erwartet werden. Die Naturheilkunde bietet ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin ein
breites und tiefgreifendes Spektrum an sich ergänzenden Therapiemöglichkeiten. Im Vordergrund steht jedoch
auch die Aufklärung des Patienten über die Krankheitszusammenhänge wie beispielsweise Ängste,
Überforderungen oder perfektionistische Grundeinstellung. Identifikation und Bewußtmachung von
Streßfaktoren und deren Beseitigung oder Minderung gilt es zu trainieren. An der Steigerung des
Selbstwertgefühls, Konflikt– und Durchsetzungsfähigkeit ist in Gesprächen und sei es mit einem geschulten
Therapeuten zu arbeiten. Fibromyalgie-Patienten sollten auf eine lacto-vegetabile Ernährung achten, die
den Säure-Basen-Haushalt des meist übersäuerten Körpers regulieren. Hierzu werden vom Therapeuten gezielte
Ernährungshinweise gegeben.
Chiropraktische Anwendungen, Massagen, Akupunktur sowie Neuraltherapie sind gezielte Maßnahmen, die positiv
auf die gesamte Statik des Patienten einwirken, die ständigen Muskelverkrampfungen lösen, Schmerzzustände
nehmen, die Blut– und Lymphzirkulation anregen und somit auch der Gewebsübersäuerung entgegenwirken.
Verschiedene Ausleitverfahren (Schröpfen, Baunscheidtieren, Homöopathie, Phytotherapie) bewirken ebenfalls
eine Gewebsentschlackung. Der große Bereich der orthomolekularen Medizin ergänzt durch hoch dosierte Gaben
von Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen und Enzymen die Ernährung, führt zur Stoffwechselverbesserung,
besonders des Muskelstoffwechsels und reduziert entzündliche Prozesse. Alte, chronische entzündliche
Prozesse sowie Störfelder lassen sich durch Bioresonanz diagnostizieren und therapieren. Bewegungsübungen
unterhalb der Schmerzgrenze (Yoga, Tai Chi Chuan, Qi Gong, Wassergymnastik) führen zu langsamen
Muskelaufbau, Kräftigung der Muskulatur und ganz besonders auch zur geistigen und seelischen
Ausgeglichenheit des Patienten.
Nur eine individuelle, auf den einzelnen Patienten angepaßte Kombination von verschiedenen
Behandlungsmethoden führt langfristig zur Linderung und Behebung des Fibromyalgie-Syndroms.
Mindestens 11 der insgesamt 18 Hauptschmerzpunkte
sollten spontan schmerzhaft auf Druck reagieren.
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Layout © J. Ludwig, Februar 2004
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